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Lariam (Mefloquin)

Lariam (Mefloquin) zur Malariaprophylaxe: wöchentliche Dosierung, neuropsychiatrische Risiken, Kontraindikationen. EU-Ärzte über Prescrivia.

Prescrivia ist weder Arzt noch Apotheke — es ist eine Technologieplattform. Jede Verschreibungsentscheidung wird von einem unabhängigen, in der EU registrierten Arzt getroffen; Arzneimittel werden ausschließlich von zugelassenen Apotheken abgegeben, sofern verfügbar.

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Was ist Lariam?

Lariam ist der Markenname für Mefloquin, ein Chinolin-Methanol-Malariamedikament, das in den 1970er Jahren zur Anwendung gegen Chloroquin-resistente Stämme von Plasmodium falciparum entwickelt wurde. Lariam birgt ein gut etabliertes Risiko neuropsychiatrischer Nebenwirkungen — einschließlich Angst, Depression, Halluzinationen und in seltenen Fällen Psychose — weshalb es heute als Zweitlinienoption gilt, wenn Malarone oder Doxycyclin nicht geeignet sind.

Wie wirkt Lariam?

Der genaue Wirkmechanismus von Mefloquin ist nicht vollständig aufgeklärt. Es wirkt vermutlich durch Störung der Häm-Detoxifikation innerhalb der Nahrungsvakuole des Malariaparasiten. Mefloquin ist ein Blutstadien-Malariamittel mit einer langen Halbwertszeit von etwa 2–3 Wochen, was sowohl die bequeme einmal wöchentliche Dosierung als auch die verlängerte Dauer von Nebenwirkungen erklärt.

Für wen ist Lariam geeignet?

Lariam wird allgemein nur in Betracht gezogen, wenn Malarone und Doxycyclin kontraindiziert sind oder nicht vertragen werden und der Patient keine psychiatrische Vorgeschichte, Krampfanfälle oder kardiale Reizleitungsstörungen hat.

Lariam wird nicht empfohlen für Reisen in Gebiete Südostasiens mit dokumentierter Mefloquin-Resistenz.

Dosierung

PhaseErwachsenendosisZeitpunkt
Vorbereitungsphase250 mg einmal wöchentlichBeginn 2–3 Wochen vor Abreise
Während der Reise250 mg einmal wöchentlichFortlaufend
Nach der Reise250 mg einmal wöchentlich4 Wochen nach Verlassen des Risikogebiets

Lariam sollte mit Nahrung und einem vollen Glas Wasser eingenommen werden, jede Woche am gleichen Tag.

Nebenwirkungen

Neuropsychiatrische Nebenwirkungen (EMA-Warnhinweis)

  • Lebhafte oder verstörende Träume, Albträume
  • Schlaflosigkeit, Angst, Unruhe, Depression
  • Paranoia, Halluzinationen, Verwirrtheit
  • Suizidgedanken (selten), Psychose (selten)

Häufige Nebenwirkungen

  • Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen
  • Schwindel, Kopfschmerzen, Durchfall, Müdigkeit

Schwerwiegende, aber weniger häufige Nebenwirkungen

  • Kardiale Effekte: Bradykardie, QT-Verlängerung
  • Krampfanfälle
  • Anhaltender Schwindel oder Gleichgewichtsprobleme

Lariam im Vergleich zu Alternativen

MedikamentDosierungNeuropsychiatrisches RisikoNach der Reise
Lariam (Mefloquin)WöchentlichErheblich (EMA-Warnhinweis)4 Wochen
MalaroneTäglichMinimal7 Tage
DoxycyclinTäglichMinimal4 Wochen
ChloroquinWöchentlichMinimal4 Wochen

So erhalten Sie Lariam online in Europa

Lariam ist in allen EU-Mitgliedstaaten verschreibungspflichtig. Prescrivia fungiert als technologischer Vermittler und verbindet Patienten mit unabhängigen EU-registrierten Ärzten für Online-Reisegesundheitsbeurteilungen. Wir verschreiben keine Medikamente, beschäftigen keine Ärzte und verkaufen keine Medikamente.

Wichtig: Prescrivia garantiert nicht, dass ein Rezept ausgestellt wird. Alle Verschreibungsentscheidungen werden unabhängig von qualifizierten medizinischen Fachkräften getroffen.

Wichtige Sicherheitsinformationen

Nehmen Sie Lariam nicht ein, wenn Sie:

  • Eine psychiatrische Vorgeschichte haben (Depression, Angststörungen, Psychose, bipolare Störung)
  • Eine Vorgeschichte von Epilepsie oder Krampfanfällen haben
  • Kardiale Reizleitungsstörungen haben
  • Eine bekannte Überempfindlichkeit gegen Mefloquin oder Chinin haben
  • Im ersten Trimester der Schwangerschaft sind

Quellen

  • Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Lariam (Mefloquin) — Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels. ema.europa.eu
  • Weltgesundheitsorganisation (WHO). International Travel and Health: Malaria. who.int

Dieser Inhalt dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine medizinische Beratung dar.

Wie können wir Ihnen helfen?

Wofür wird Lariam angewendet?
Lariam (Mefloquin) ist ein Malariamedikament zur Vorbeugung und Behandlung von Malaria, einschließlich Malaria durch Chloroquin-resistente Stämme von Plasmodium falciparum. Es wird einmal wöchentlich eingenommen und ist eines der drei wichtigsten Malariaprophylaktika für Reisende in Hochrisikogebiete.
Was sind die neuropsychiatrischen Nebenwirkungen von Lariam?
Lariam birgt ein gut dokumentiertes Risiko neuropsychiatrischer Nebenwirkungen, darunter lebhafte Träume, Schlaflosigkeit, Angst, Depression, Paranoia, Halluzinationen und in seltenen Fällen schwerwiegendere psychiatrische Ereignisse. Die EMA verlangt einen Warnhinweis. Alle neuropsychiatrischen Symptome sollten sofort einem Arzt gemeldet und das Medikament abgesetzt werden.
Wer sollte Lariam nicht einnehmen?
Lariam ist kontraindiziert bei Personen mit psychiatrischer Vorgeschichte (einschließlich Depression, Angststörungen oder Psychose), Epilepsie oder Krampfanfällen, kardialen Reizleitungsstörungen und bekannter Überempfindlichkeit gegen Mefloquin oder verwandte Verbindungen.
Wie früh vor der Reise sollte ich mit Lariam beginnen?
Lariam sollte idealerweise 2–3 Wochen vor der Abreise begonnen werden. Der frühe Beginn ermöglicht es, eventuelle neuropsychiatrische Nebenwirkungen vor Reiseantritt zu erkennen und gegebenenfalls auf ein alternatives Malariamedikament umzustellen.
Kann ich Lariam online in Europa erhalten?
Sie können Lariam über Online-Vermittlungsplattformen erhalten, die Sie mit unabhängigen EU-registrierten Ärzten verbinden. Aufgrund des erheblichen Risikoprofils von Mefloquin führen Ärzte eine gründliche Bewertung Ihrer psychiatrischen Vorgeschichte und Ihres allgemeinen Gesundheitszustands durch.

Vermittlungshinweis:Prescrivia verbindet Patienten mit unabhängigen, in der EU registrierten Ärzten und zugelassenen Apotheken. Wir erteilen keine medizinische Beratung, beschäftigen keine Ärzte und verkaufen keine Arzneimittel direkt. Alle medizinischen Entscheidungen werden von unabhängigen Angehörigen der Gesundheitsberufe getroffen, und verschreibungspflichtige Arzneimittel erfordern ein gültiges Rezept. Eine Behandlung ist nicht garantiert — ob ein Rezept ausgestellt wird, hängt von der klinischen Beurteilung eines unabhängigen Arztes ab.

Geschrieben von Prescrivia Editorial. Medizinische Informationen stammen von European Medicines Agency (EMA), World Health Organization (WHO), und veröffentlichte klinische Daten.

Dieser Inhalt dient nur der Information und stellt keine medizinische Beratung dar.

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